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Großes Kinder-Mitmachprogramm am 16.06.2019 zur Ausstellungseröffnung

Newsbild: Großes Kinder-Mitmachprogramm am 16.06.2019 zur Ausstellungseröffnung

BU 1: Mit Pfeil und Bogen: Im Museumshof wird scharf geschossen. ©2017 Verein Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V.
BU 2: Steinzeitliches Werkzeug - Originale aus Köppern sind in der Ausstellung zu sehen. ©2012 Verein Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V.
BU 3: Bei der Ausstellungseröffnung können steinzeitliche Musikinstrumente ausprobiert werden. ©2004 Verein Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V.

"Köppern hebt ab! Wie 750 Jahre im Flug vergingen" im Heimatmuseum Seulberg

Bei der Eröffnungsfeier der Sonderausstellung "Köppern hebt ab! Wie 750 Jahre im FLug vergingen" am 16. Juni 2019 um 15 Uhr wird ein vielfältiges Mitmachprogramm für kleine und große Gäste geboten.

Verschiedene Steinbeile aus der Steinzeit vor über 4.000 Jahren wurden in Köppern gefunden. Wie aber wurden sie hergestellt? An der Werkbank des Vereins Bandkeramisches Aktionsmuseum e.V. kann man die mühevolle Arbeit kennenlernen.

An einer echten Handmühle besteht die Möglichkeit, in der Tradition der alten Köpperner Müllermeister Getreide zu Mehl zu verarbeiten. Wie lange es wohl dauert, bis man aus einer Hand voll Körner feines Mehl gemahlen hat?

1863 gründete sich der "Gesangverein Germania Köppern", der noch heute als "Volkschor" besteht. Eine "Steinzeit"-Musikerin lädt zum gemeinsamen, experimentellen Musizieren ein.

Im "Seulberger Papierflugtechnischen Institut" können auf den Spuren der Köpperner Flugpioniere Tony und Bruno Werntgen verschiedene Papierflugmodelle gebastelt und ausprobiert werden. "Stupsnase", "Falttermann" oder "Mini-Manta": Wer fliegt am weitesten, höchsten, lustigsten?
Skrupellose Wilddiebe suchten die Köpperner Wälder im letzten Jahrhundert heim. Am Schießstand im Hof des Heimatmuseums wird aber nicht auf Tiere oder gar Menschen geschossen. Auch kommen keine Gewehre zum Einsatz, sondern Pfeil und Bogen - eine Waffe, die schon die Steinzeitmenschen nutzten.

Sehen, Tasten, Hören: Historische Werkzeuge, Karten und Fotografien, Köpperner Dialekt zum Anhören, eine Handmühle zum Ausprobieren, Fühlstationen – die Ausstellung bietet Besuchern jeden Alters ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die vielfältige Geschichte Köpperns mit allen Sinnen zu entdecken.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Dezember im Heimatmuseum Seulberg, Alt Seulberg 46, 61381 Friedrichsdorf, zu den Öffnungszeiten (mittwochs und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Kinder lädt Museumskobold Sulinchen ein, spezielle Themen gemeinsam zu erforschen.

 

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(13.06.2019)

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Sonderausstellung Köppern hebt ab! Wie 750 Jahre im Flug vergingen ab 16.06.2019 im Heimatmuseum Seulberg

Newsbild: Sonderausstellung Köppern hebt ab! Wie 750 Jahre im Flug vergingen ab 16.06.2019 im Heimatmuseum Seulberg

Die Flugpioniere Tony und Bruno Werntgen. An der Teichmühle befand sich 1909/10 ihr Deutsches Flugtechnisches Institut.

Bereits sein Name ist einzig in ganz Deutschland. Kommt dann noch mit der 750-Jahr-Feier ein rundes Jubiläum hinzu, nimmt dies das Heimatmuseum Seulberg gerne zum Anlass, erstmals eine Ausstellung zur Ortsgeschichte Köpperns zusammenzustellen. Diese eröffnen am 16. Juni, 15 Uhr Stadtverordnetenvorsteher Karl Günther Petry sowie Ortsvorsteher Hans Georg Helmerich. Musikalisch begleitet den Nachmittag der renommierte Volkschor Köppern. Mitmachstationen im Museumshof laden große und kleine Gäste ein, sich in spezielle Themen der Ortsgeschichte zu vertiefen.

Das Mühlrad der Geschichte: Mit Köpperns Historie verbindet man – neben seiner reichen Natur – vor allem die zehn Mühlen, die Ortsbild und Wappen prägten. Als Gerhard von Eppstein 1269 Burchard Printsac eine Mühle zu Lehen gab, wurde ganz nebenbei erstmals der Ort als Copperno erwähnt. Mahlten die Mühlen zunächst Mehl und Papier, boten sie später Raum für zukunftsweisende Projekte, wie den Flugpionieren Werntgen oder dem Waldkrankenhaus.

Wald, Wild und wüste Gesellen: Besonders spannend wird es nun für Ortskundige bei der „Strafsache Mieger“. Als skrupellose Wilddiebe hielt das Vater-Sohn-Gespann zwischen den Weltkriegen nicht nur den Taunus in Atmen. Prozessakten, Tatortfotos und die Atmosphäre eines zeitgenössischen Polizeipräsidiums lassen den Besucher selbst zum Ermittler in einem skrupellosen Mordfall werden.

Wasser, Steine, Erde, Luft – Copperno und seine Elemente: Gewerbe ist zwar elementar, in Köppern aber sogar im wörtlichen Sinne. Denn die Lebensader bildete lange Zeit der Erlenbach, indem sein Wasser die Mühlräder antrieb. Aus Erdgruben förderten seit dem Mittelalter Zunftmitglieder Ton für Töpfe und Ziegel. Seit dem 19. Jahrhundert beutet man in größerem Stil die Naturschätze aus: Mit der Grube Isidor trieb man einen Stollen in die Erde, um Manganerz zu fördern. Zum heute weltweit größten Steinbruch für Quarzit entwickelte sich das Taunus-Quarzit-Werk (TQW). Und wenn man bei den Superlativen bleibt, darf Deutschlands erstes Flugtechnisches Institut nicht fehlen.

Sehen, Tasten, Hören: Historische Werkzeuge, Karten und Fotografien, Köpperner Dialekt zum Anhören, eine Handmühle zum Ausprobieren, Fühlstationen – die Ausstellung bietet Besuchern jeden Alters ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die vielfältige Geschichte Köpperns mit allen Sinnen zu entdecken.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Dezember im Heimatmuseum Seulberg, Alt Seulberg 46, 61381 Friedrichsdorf, zu den Öffnungszeiten (mittwochs und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Kinder lädt Museumskobold Sulinchen ein, spezielle Themen gemeinsam zu erforschen.

Download >>> 750 Jahre Köppern - Jubiläumsausstellung - Köppern hebt ab! 16.06.-20.12.2019

(07.06.2019)

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